Antisana, Cotopaxi und Chimborazo 16 Tage

Termine für unsere Gruppenreisen

Die Tour startet in Ekuador mit der Besteigung des Guagua Pichincha 4794m oder des Rucu Pichincha 4627m, um sich langsam zu akklimatisieren. Nach dem Sie sich akklimatisiert haben, kann das „wirkliche“ Abenteuer beginnen! Unser Vorschlag, Besteigung der folgenden drei Vulkane in einer Tour: Antisana 5758m, Cotopaxi 5897m und Chimborazo 6310m der höchste Berg in EKuador. Wir verbringen 16 Tage in Ecuador, an welchen wir den Otavalo Markt besuchen und das schöne, gemütliche Örtchen Baños. Hier können wir uns bestens von den Anstrengungen der Gipfelbesteigungen erholen.

01. Tag Ankunft in Quito
Wir empfehlen die Ankunft in Quito an einem Freitag. Sie werden am Flughafen von einem EAI Mitarbeiter in Empfang genommen. Anschließend erhalten Sie detaillierte Informationen über Ihr Reiseprogramm der nächsten 15 Tage.

02. Tag: Quito – Otavalo - Quito
Ihre Reise beginnt mit einer Fahrt Richtung Norden in die Stadt Otavalo, wo wir einen der bekanntesten und farbenfrohsten Märkte Südamerikas besuchen. Jeden Samstag kommen die Otavalo Indianer aus Ihren Bergdörfern in die Stadt, um Ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Webprodukte auf dem Markt anzupreisen. Nach einem ereignisreichen Morgen auf dem geschäftigen Markt unternehmen wir noch eine Wanderung am Cuicocha Kratersee (3800m). Vor der Wanderung stärken wir uns jedoch noch mit einem typischen Essen der Otavalo Indianer. Nachmittags Rückfahrt nach Quito mit einem kurzen Stop am Mitad del Mundo („Mitte der Welt“, Äquator).

03. Tag: Quito – Pichincha - Quito
Unsere erste Besteigung machen wir auf den aktiven Vulkan Guagua Pichincha 4794m, dersich über der Stadt Quito erhebt. Diese Besteigung gibt jedemTeilnehmer die Möglichkeit zu testen, wie erin der Höhen zurechtkommt, und hilft unserem Körper sich langsam zu akklimatisieren. Es bleibt genügend Zeit die schöne Aussicht zu genießen und Fotos zu machen. Mittags Rückfahrt nach Quito.

04. Tag: Sightseeing Tour - Quito
Sightseeing Tour durch Quito, eine Stadt voller Gegensätze. Neben Gebäuden und Denkmälern aus der spanischen Kolonialzeit sehen wir präkolumbianische Kunst und Überreste der Inka Kultur. Ein Besuch des Nationalen Völkerkundemuseums, gibt uns einen umfassenden Einblick in die Geschichte Ecuadors. Weiterhin steht auf dem Programm der Besuch zahlreicher historischer Kirchen aus der Kolonialzeit, wunderschöne Plätze inmitten der Altstadt und ein kurzer Gang über einen traditionellen Markt. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Antisana Camping

05. Tag: Quito – Basecamp Antisana
Abfahrt Quito am Vormittag Richtung Base Camp am Antisana. Die Fahrt gestaltet sich sehr abwechslungsreich. Wir kommen an erkalteten Lavaströmen vorbei und durch die andentypische Vegetationszone „Páramo“. Das letzte Stück wird nochmals sehr aufregend, mit unserem allradantriebenen Fahrzeug geht’s durch ausgetrocknete Flußläufe hinauf bis zu unserem Base Camp. Aufbau des Zeltlager und Übernachtung.

 

06. Tag: Antisana – Akklimatisation - Routenerkundung
Frühstück um 8.00Uhr. Danach begeben wir uns auf den Gletscher und testen den ersten Abschnitt unsere morgigen Tour. Uns bleibt ausreichend Zeit, uns weiterhin körperlich an die extreme Höhe zu gewöhnen.

07. Tag: Gipfeltag Antisana (5753m)
Wir stehen um Mitternacht auf. Frühstück und Überprüfung der Ausrüstung auf Funktionstüchtigkeit und Vollständigkeit. Die Route ist sehr komplex. Wir sehen die Vulkane Cotopaxi, Cayambe und Chimborazo. Der Antisana Gletscher ist sehr aktiv und erfordert eine Kombination aus Schnee- und Eisklettern im mittelschweren Gelände. Die Besteigung des Antisana bietet beste Möglichkeiten für anspruchsvolle Kletterei in der einmalig schönen Natur Ecuadors. Die Gletscherüberquerung bietet weitere aufregende Abschnitte mit riesigen, weit auseinanderklaffenden Gletscherspalten. Nachdem wir auf dem Gipfel die spektakuläre Aussicht ausgiebig genossen haben, geht es zurück zum Base Camp und von hier aus nach La Cienega, einer ehemaligen Hazienda. Dies ist unser nächster Ausgangspunkt für die Besteigung des Cotopaxis.


08. Tag: Ein Tag zum Ausruhen oder Fahrt zum Quilotoa Kratersee
Wir verbringen einen geruhsamen Tag, um für das morgige Abenteuer fit zu sein! Oder nutzen Sie diesen Tag um an den Kratersee Quilotoa zu fahren.Sie durchfahren entlegene Bergdörfer im Westen der Provinz Cotopaxi, wo die Indianer auf dertrockenen und windgepeitschten Hochebene des Paramo Landwirtschaft bis auf Höhen von 4000m betreiben. Wir durchqueren das ärmliche Dorf Zumbahua bis wir nach kurzer Fahrt den tiefgrünen, schwefelhaltigen Kratersee Quilotoa (3900m) erblicken können. Das Panorama ist grossartig! Hier haben wir die Möglichkeit zum See (350 Höhenmeter) abzusteigen und zu Fuss oder auf einem Pferd wieder hinauf zum Kraterrand zu gelangen. Am Nachmittag geht es zurück nach La Cienega.

09. Tag: La Cienega – Cotopaxi Schutzhütte (4800m)
Nach einem gemütlichem Frühstück, durchqueren wir den Cotopaxi National Park auf einer Staubpiste, bis unsere Fahrt inmitten mondählicher Landschaft auf 4600m endet. Von hier aus geht es zu Fuß mit vollem Gepäck ca. 45 Minuten zum Refugio Jose Ribas, welches sich auf der Flanke des Cotopaxi auf 4800m befindet. Sobald wir die Hütte erreicht haben, stärken wir uns mit einem heißen Tee. Abendessen gibt es am späten Nachmittag und wir gehen früh ins Bett (ca. 18.30 Uhr

10. Tag: Gipfeltag Cotopaxi (5897m) – La Cienega
Aufstehen um Mitternacht. Frühstück und Überprüfung der Ausrüstung. Aufbruch um 1.00 Uhr. Der Weg führt uns über einen steilen Hang zum Gletscherrand. Während dem stetigen Anstieg auf dem Gletscherfeld gilt es Eisrampen von 30 und 35 Grad Steigung zu überwinden. Von hier aus sehen wir ins Tal und beobachten einen wunderschönen Sonnenaufgang. Das prächtige Farbenspiel der ersten Sonnenstrahlen wird für uns zu einem unvergeßlichen Erlebnis. Unser Weg führt unterhalb des Felsmassivs (120m breit) Yanasacha entlang. Der Quichua Name Yanasacha beschreibt das Felsmassiv als eine schwarze Wand von eindrucksvoller Größe. Bei den Einheimischen war dieser Weg unter dem Namen Mondroute bekannt. Ab hier geht es auf dem Gletscher bei 35 bis 45 Grad Steigung dem Gipfel entgegen. Wenn wir das steile Stück hinter uns gebracht haben, dauert es nur noch 15 Minuten, bis wir auf dem Gipfel des zweithöchsten Berg EKuadors stehen, dem kegelförmigen Vulkan Cotopaxi 5897m. Die Besteigung dauert insgesamt ca. 10 Stunden. Rückkehr zum Refugio gegen 9 oder 10 Uhr. Erholungspause und Abstieg bis zum Parkplatz. Rückfahrt nach Quito. Hier verbringen wir eine erholsame Nacht.


11. Tag: La Cienega – 1. Schutzhütte am Chimborazo (4800m)
Abfahrt von La Cienaga um 10.00Uhr. Wir umfahren den Cotopaxi auf der südlichen Seite und kommen durch zwei ländliche Städte, Latacunga und Ambato. Die fünfstündige Fahrt führt uns durch reizvolle landwirtschaftlich erschlossene Regionen und durch indianische Gebiete, wo sich sicher das eine oder andere Foto machen läßt. Zwischen 15.00 und 16.00 Uhr erreichen wir das Refugio Carrell am Chimborazo. Abendessen und Übernachtung.

12.Tag: Chimborazo
Frühstück um 8.00 Uhr. Den Tag beginnen wir mit einer 45-minütigen Wanderung mit vollem Gepäck zur Whymper Hütte, die auf einer Flanke des Chimborazo in 5000m (16,400ft) Höhe liegt. Kurze Erholungs- und Essenpause. Danach machen wir eine 2-3 stündige Wanderung im felsigen Gebiet in der Nähe der Hütte. Wir essen zeitig zu Abend und gehen früh ins Bett (18.30 Uhr).

13. Tag: Chimborazo Gipfeltag (6310m)
Der Chimborazo ist mit seinen fünf Gipfeln Ekuadors höchster Berg und gleichzeitig ein gigantisches Vulkannmassiv. Wir stehen um Mitternacht auf, frühstücken und überprüfen unsere Ausrüstung auf Funktionstüchtigkeit und Vollständigkeit. Um 1.00 Uhr verlassen wir die Hütte. Wir befinden uns bald auf dem großen Gletscher auf der Südwestseite des Chimborazos und überqueren zuerst den mäßig steilen Eishang, klettern durch einige Eisfälle und weiter an Eisrampen hinauf. Der weitere Weg führt uns einerseits durch mäßig steiles Gelände. andererseits müssen wir am Seil gesichert Steilwände erklettern. Dies ist der höchste Punkt der ekuadorianischen Anden. Wir haben eine phantastische Sicht auf die anderen sich abhebenden Vulkane welche die östliche und westliche Cordillera formen. Durch die uns zu Füßen liegende Wolkendecke stechen die Spitzen der anderen Vulkanmassive Ekuadors hervor und bieten uns einen spektakulären Anblick. Insgesamt dauert die Besteigung ca. 10 bis 12 Stunden. Rückkehr zum Refugio gegen 12.00 Uhr. Mittagessen und Fahrt nach Baños.

14. Tag: Baños
Die Stadt Baños liegt in einem wunderschönen Tal und bietet beste Voraussetzungen sich von den Anstrengungen der letzten Tage zu erholen. Die üppige Vegetation ist Heim vieler seltener Pflanzenarten wie z.B. der Orchidee, Schmetterlingen und Kolibris. Untergebracht sind wir in einem schönen Hotel gegenüber der Ines Maria Wasserfälle. Wir genießen das heiße Bad in den natürlichen Thermen und erfreuen uns an dem hervorragenden Essen. Sie haben verschiedene Ausflugsmöglichkeiten.


15. Tag: Baños - Quito
Abfahrt in Baños um 10.00Uhr nach Quito. Ankunft im Hotel in Quito gegen 13.00Uhr.

16. Tag: Rückflug oder Ergänzungsbaustein Galapagos, Urwald oder Küste
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Hause.

AVAILABLE DEPARTURE DATES: 2008 TO 2009

 
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